Kreisjägerschaft Gütersloh e.V.

 

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Aktuelles aus dem Hegering:
 
Termine:
 
 

      Hegering Rietberg e.V. – Termine 2017

Datum

Uhrzeit

Veranstaltung

Fr. 21.04.17   19:30 Uhr JHV der KJS Gütersloh - Gaststätte Schlüters Clarholz
Sa. 29.04.17   KMS im jagdlichen Schießen in Warendorf
Sa. 10.06.17   09:00 Uhr Hegering - Pokalschießen in Buke
Sa. 10.06.17   10:00 Uhr Landesjägertag in der Stadthalle Gütersloh
So. 25.06.17   18:00 Uhr Bläserauftritt in der Basilika im Bibeldorf
Mi. 02.08.17   16:00 Uhr Ferienspiele - Abschluss Forum Natur
Sa. 07.10.17   15:00 Uhr Jagdparcoursschießen in Buke
So. 22.10.17   10:00 Uhr Rollende Waldschule im Klimapark Rietberg

 

Der Natur auf der Spur

Zum 20. Mal lädt der Hegering Rietberg alle Ferienkinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren zu einem spannenden Pirschgang in die heimischen Reviere ein, um die Flora und Fauna besser kennenzulernen.
Das erlebnisorientierte Freizeitangebot startet am Mittwoch, den 2. August 2017 um 16 Uhr auf dem Parkplatz an der Westerwieher Straße gegenüber dem Elli-Center.

Zur Ausrüstung gehören festes Schuhwerk oder Stiefel, lange Hose – und wenn vorhanden – ein Fernglas. Aus organisatorischen Gründen wird eine Teilnahmegebühr von 3 € erhoben.
Inhaber des Rietberg-Passes zahlen die Hälfte. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Zum Abschluss treffen sich alle Aktiven zum Grillfest am Forum Natur im Gartenschaupark Rietberg.
Mit von der Partie sind die Falkner und Jagdhornbläser des Hegering Rietberg. Weitere Infos und Anmeldungen bei dem Lernort Natur-Beauftragten Roland Herbort unter der Rufnummer 02944 – 2700.

 

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Rückblick:
 

Gemeinsamer Einsatz für Fichte und Waldkauz

Ein neuer „Baum des Jahres“ hat seinen Platz auf dem Gelände des Forum Natur im Gartenschaupark Rietberg gefunden. Vertreter der Partnergruppen setzten nach einem Walnussbaum, einer Traubeneiche, einem Feldahorn und einer Winterlinde in diesem Jahr eine junge Fichte in den Boden. Die gemeine Fichte kann bis zu 50 Meter hoch werden und ist die einzige in Deutschland natürlich vorkommende Fichtenart und gilt auch als Brotbaum der Forstwirtschaft.

Helmut Kammermann und Peter Milsch vom Gartenschaupark, Hans-Martin Bröskamp und Wilhelm Gröver vom Kreisumweltamt, Reinhard Hermelingmeier vom Hegering Rietberg und Uwe Tiemann von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald griffen gemeinsam zu den Spaten. Um die Pflege des Baumes kümmert sich in diesem Jahr die Jägerschaft und sorgt in den Sommermonaten für die regelmäßige Bewässerung.

Mit einem selbst gebauten Nistkasten für den Waldkauz machte Uwe Tiemann dem Gartenschaupark ein weiteres Geschenk und leistete damit einen wichtigen Beitrag für den Vogel des Jahres 2017.

Das Forum Natur wird unterstützt von der Biologischen Station Gütersloh-Bielefeld, der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Gütersloh, dem Hegering Rietberg, der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und dem Gartenschaupark Rietberg.
 


  

  
Aufgeforstet: (v.l.) Parkmeister Helmut Kammermann, Parkchef Peter Milsch,
   Hans-Martin Bröskamp und Abteilungsleiter Wilhelm Gröver vom Kreisumweltamt Gütersloh,
   Hegeringleiter Reinhard Hermelingmeier und Kreisvorsitzender der Schutzgemeinschaft
   Deutscher Wald Uwe Tiemann pflanzten im Forum Natur gemeinsam eine junge Fichte in die Erde.

 

Tonnenweise Müll aus Wald und Flur gefischt

Rietberg. Alle vier Jahre ist das Frühlingserwachen im Rietberger Land mit einer großen Flursäuberungsaktion verbunden. Zum siebten Mal hatte der Hegering Rietberg (GT) in Kooperation mit dem städt. Umweltamt die flächendeckende Müllsammelaktion verantwortlich organisiert.

„Es ist beeindruckend, dass wir Jäger mit wenig Aufwand so viele umweltbewusste Bürger, Vereine und Schulklassen in unserer Stadt mobilisieren und damit ein Zeichen für den Umweltschutz setzen können“, lobte HL Reinhard Hermelingmeier alle Aktiven. Genau 227 freiwillige Helfer aller Generationen sammelten am 18. März 2017 bei Sturm und Regen im gesamten Stadtgebiet 10,3 Tonnen Müll und Unrat ein. Mit 35 Fahrzeugen und Anhängern sorgten die Jäger für den Abtransport des Sammelgutes zum Recyclinghof Kathöfer in Rietberg. Die Müllgebühren zahlte das Umweltamt.

In jedem Stadtteil wurden bekannte Straßen, Plätze und Wäldchen angesteuert, um die Landschaft  von wilden Müllkippen und vom Sperrmüll zu befreien. Dabei kamen zwei Sofas, mehrere Autoreifen, ein Kühlschrank, zwei Fahrräder, ein Computer, ein Waschbecken, Verpackungsmüll, Flaschen und jede Menge Werbeprospekte zum Vorschein. Die Gesellschaft zur Entsorgung von Abfällen im Kreis Gütersloh (GEG) hatte im Vorfeld alle Umweltschützer mit Arbeitshandschuhen, Warnwesten, Greifzangen, Kappen und Mülltüten ausgestattet.

Zum Schluss bedankte sich der Beigeordnete Dieter Nowak im Namen des Bürgermeisters beim Hegering für die vorbildliche Organisation und den ehrenamtlichen Einsatz aller Aktiven, die sich zum Dank mit leckerer Wildbratwurst und Fritten stärken konnten.




                                                   
                                              Unser Gruppenfoto zeigt die aktiven Jägerinnen und Jäger nach ihrem ehrenamtlichen Einsatz
                         vor einem großen Müllberg auf dem Recyclinghof Kathöfer in Rietberg.

 

Die Jagd gehört in die Mitte unserer Gesellschaft

Ehrungen, umfangreiche Berichte und der Auftritt der Jagdhornbläser standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung am 2. März 2017 im Hotel Adelmann, zu der der Hegering Rietberg seine 358 Mitglieder und Ehrengäste eingeladen hatte.

„Die Jagd gehört in die Mitte unserer Gesellschaft. Land und Leute wollen wir nicht den Jagdgegnern und Ideologen überlassen.“ Deutliche Worte richtete der Vorsitzende Reinhard Hermelingmeier an die Anwesenden im voll besetzten Saal bei Adelmann.

„Trotz aller Angriffe von außen kämpft der Hegering Rietberg seit Jahren für ein ideologiefreies und praxisorientiertes Jagdrecht in NRW“, so der Hegeringleiter vor zahlreichen Ehrengästen. Der Dank Hermelingmeiers galt insbesondere dem heimischen Landtagsabgeordneten André Kuper, der die Volksinitiative der Waidmänner mit 117.000 Unterschriften unterstützt und die Rietberger Delegation bei der größten Jägerdemonstration aller Zeiten gegen das neue Landesjagdgesetz begleitet hatte. „Das war eine der beeindruckensten Protestaktionen vor dem Düsseldorfer Landtag, die ich je gesehen habe“ kommentierte der CDU-Landtagsabgeordnete und frühere Bürgermeister André Kuper in seinem Grußwort. Er dankte dem Hegering für die außergewöhnlich gute Zusammenarbeit und sein Engagement zur Landesgartenschau und in den Folgejahren im Forum Natur. Dem Hegering sei es zu verdanken, dass nach 60 Jahren wieder Weißstörche in der Rietberger Emsniederung angesiedelt werden konnten.

Die anhaltende Niederwildmisere bereitet den Revierinhabern große Sorgen. Als Ursache vermuten Experten ungünstige Witterungsbedingungen, veränderte Landbewirtschaftung, Wildkrankheiten und neue Pflanzenschutzmittel.

„Es liegt ein spannendes Jahr hinter uns, wenn ich an die erste Wolfssichtung in Mastholte-Süd, den Ausbruch der Geflügelpest verbunden mit einem Jagdverbot auf Federwild und das unerwartete Schwarzwildvorkommen in Druffel und Rietberg denke. Insgesamt wurden 12 Schwarzkittel erlegt, ein Rekordergebnis für unseren Hegering“, betonte Hermelingmeier in seinem Jahresrückblick.

Finanziell steht der Hegering auf soliden Füßen, wie der Schatzmeister Dirk Strothoff berichtete. Der Hegering konnte sich im letzten Jahr auch über die Aufnahme von 18 Jungjägern freuen und damit einen neuen Mitgliederrekord von 358 organisierten Jägerinnen und Jägern vermelden. Vielfältige Aktivitäten von einer Baumpflanzaktion im Gartenschaupark, einer Wildverkostung auf dem Rietberger Wochenmarkt über Ferienspielangebote bis hin zu einem großen Grillfest mit Wildspezialitäten standen auf dem Jahresprogramm 2016.

Zum Schluss der Versammlung hatten der Vorsitzende der Kreisjägerschaft Gütersloh Ralf Reckmeyer und Hegeringleiter Reinhard Hermelingmeier die angenehme Aufgabe, langjährige Mitglieder mit einer Ehrenurkunde und Treuenadel des Landesjagdverbandes NRW auszuzeichnen: Für ihre 25jährige Mitgliedschaft wurden Friedel Gadau, Theo Herbort sowie Andreas und Matthias Mense geehrt. Franz Dorenkamp, Bernhard und Josef Eusterbrock, Heinz Grondorf, Manfred Isenberg und Bernhard Kellner wurden für ihre 40jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Bernhard Kleinehakenkamp konnte eine Ehrenurkunde für seine 50jährige Mitgliedschaft in Empfang nehmen. Eine besondere Ehre wurde dem dienstältesten Mitglied Helmut Rehage für seine 65jährige Mitgliedschaft zuteil.

Ein Film zum Thema erfolgreiche Blattjagd mit dem Experten Klaus Demmel rundete den informativen Abend ab.



                 







                 

 

 

 

Wegen Vogelgrippe sind die Taubentage im Sperr- und Beobachtungsgebiet im südöstlichen Kreisgebiet ausgesetzt

Die untere Jagdbehörde des Kreises Gütersloh bittet, für 3 Samstage im Januar und Februar in den lokalen Jagdrevieren verstärkt Ringeltauben zu bejagen. Wichtig ist dies, um Schäden an landwirtschaftlichen Flächen möglichst zu vermeiden. Dies gilt nicht für das wegen der Vogelgrippe eingerichtete Sperr- und Beobachtungsgebiet in Rietberg-Westerwiehe und Umgebung, das am 22.12.2016 eingerichtet wurde. Dort soll die Jagd mindestens bis Ende Januar ausgesetzt werden. Im übrigen Kreisgebiet, insbesondere dort, wo Tauben in Schwärmen auftreten, können und sollen diese bejagt werden.

Das die Jagd im Sperr- und Beobachtungsgebiet unterbleiben soll, beruht darauf – so Dr. Bernhard Beneke, Leiter der Veterinärbehörde des Kreises- , dass das Tierseuchenrecht, in solchen Gebieten die Bejagung von Federvieh während der laufenden Beobachtungsphase untersagt, um eine Verbreitung der Krankheitserreger durch eventuell erkrankte und durch die Jagd beunruhigte Tiere zu vermeiden.

Dr. Wolfgang Schwentker, Leiter der Unteren Jagdbehörde des Kreises, bittet daher darum, zumindest bis Ende des Monats in diesem Gebiet die Durchführung der Taubentage auszusetzen. Anfang Februar wird die Situation neu bewertet und anschließend eine weitere Informationen erfolgen. Diese Vorgehen begrüßt auch Ulrich Bultmann als Geschäftsführer der hiesigen Landwirtschaftskammer. Nach Bultmann ist das Risiko von Fraßschäden durch Ringeltauben derzeit geringer einzuschätzen als eine Gefahr und die Folgen einer weiteren Ausbreitung der Vogelgrippe. Im übrigen Kreisgebiet sei vorerst unter Einhaltung der üblichen Hygienebedingungen eine Taubenbejagung weiter möglich; allerdings sollten Geflügelhalter auf eine strikte Vermeidung von Virusverbreitungen achten und im eigenen Interesse am besten momentan auf die Federwildjagd verzichten.

Ralf Reckmeyer, Vorsitzende der Kreisjägerschaft des Kreises Gütersloh, unterstützt diese differenzierte Vorgehensweise ausdrücklich und bittet um verantwortungsvollen Umgang mit dieser sensiblen Thematik. Er empfiehlt, momentan in der Nähe von geflügelhaltenden Betrieben ganz auf eine Bejagung zu verzichten.

Allgemein gilt nicht nur für Jäger, sondern auch für Spaziergänger in Feld und Flur im Hinblick auf die Vogelgrippe vorsichtig und umsichtig zu handeln: Wer einen toten Wasser- oder Greifvogel in der Natur findet, sollte ihn nicht berühren, sondern unter Angabe des Fundortes das örtliche Ordnungsamt informieren.
 

Reinhard Hermelingmeier

Hegeringleiter

 


Taubenbejagung 2017

Der Hegering Rietberg ruft alle Revierinhaber und Eigenjagdbesitzer dazu auf, sich zur Vermeidung übermäßiger Wildschäden an landwirtschaftlichen Kulturen an der kreisweiten Ringeltaubenbejagung an den Samstagen 21. Januar, 04. und 18. Februar 2017 aktiv zu beteiligen. Die Bejagung ist am erfolgreichsten, wenn sie großräumig und flächendeckend, d.h. in möglichst vielen Jagdbezirken gleichzeitig erfolgt.

Weil die Pflege des jagdlichen Brauchtums für den Hegering Rietberg einen hohen Stellenwert hat, treffen sich alle Taubenjäger und deren Gäste zum gemeinsamen Streckelegen und Verblasen der Strecke am Samstag, den 18. Februar 2017 bei Einbruch der Dunkelheit auf dem Hof von Dirk Strothoff in Rietberg – Bokel, Lannertstr. 81. Die erlegten Ringeltauben können an Ort und Stelle vermarktet werden.

Im Anschluss lädt der Hegering Rietberg alle Jägerinnen und Jäger zu einem zünftigen Schüsseltreiben auf der Deele herzlich ein. Die aktiven Mitglieder des Jagdhornbläserkorps des Hegering Rietberg werden gebeten, ihre Instrumente mitzubringen.

Der Vorstand bittet um rege Teilnahme.

 

Wildgrillen auf dem Rietberger Wochenmarkt

Nachdem die Herbstjagden in Wald und Flur eröffnet worden sind, war es für die Verantwortlichen des Hegerings und der Organisatoren des Wochenmarktes zwischen Rathaus und Kirche im historischen Stadtkern von Rietberg ein willkommener Anlas, der Bevölkerung einmal schmackhafte Wildprodukte vorzustellen. Diese Idee wurde von den Besuchern des Marktes äußerst gut angenommen. So war der Grillstand vom Bokeler Wildhandel, Fleischermeister Jannis Glasemacher sowie Vater Ludger in den Stunden der Marktzeit stets umlagert, um sich einmal würzige gegrillte Wildbratwurst schmecken zu lassen, und zum anderen um die unterschiedlichen Dauerwurstangebote aus eigener Produktio zu probieren und anschließend zu kaufen. Die Idee, dem Markt mit diesem Angebot eine zusätzliche Attraktion zu verschaffen, kam von Marktmeisterin Marlis Schulz. Hegeringleiter Reinhard Hermelingmeier griff diesen Vorschlag sofort auf und plante den Wochenmarkteinsatz mit den zuständigen Fachkräften. Er und Rietbergs Bürgermeister waren mit dem Echo seitens der Bevölkerung äußerst zufrieden. Ja, da waren sogar Besucher aus den umliegenden Orten, wie zum Beispiel aus Gütersloh vor Ort, um sich das Gegrillte sowie geräucherte Fleischprodukte aus der heimischer Wildbahn gut munden zu lassen.

 

      
      
Sie freuten sich über den gelungenen Grilleinsatz auf dem Wochenmarkt in Rietberg von links:
         Bürgermeister Andreas Sunder, Irmgard Schalk, Hegeringleiter Reinhard Hermelingmeier, Ludger, Tanja und Jannis Glasemacher.

                                                                

 



Übungsschießen am 10.09.2016 in Buke


Jäger des Hegerings Rietberg trafen sich jetzt auf dem Schießstand in Buke, um sich mit der Waffe auf die Niederwildjagd vorzubereiten. Unter der Leitung von Schießobmann Heinz Jürgen Schulte wurde erneut der sichere Umgang mit der Waffe geübt, wobei die Sicherheit bei der Abgabe des Schusses im Vordergrund stand. Dieses Übungsschießen ist erforderlich, um Unfälle bereits im Vorfeld auszuschließen bzw. auf das höchst mögliche Maß auszuschließen.

Der Hegering Rietberg macht in dem Zusammenhang auch auf folgende andere Unfallrisiken, z. B. mit Rehwild in der Herbstzeit aufmerksam: Während das Rehwild in den Frühjahr- und Sommermonaten, ja bis in den Frühherbst hinein, in kleinen Sprüngen (eins, zwei oder drei Stück) in guter Deckung zusammen steht, tritt es in den Spätherbst- und Wintermonaten in größerer Zahl zusammen auf. Das können bis zu 10 Tiere und mehr sein, die dann – da keine Frucht mehr auf den Feldern steht und die Bäume sich laubfrei zeigen – weithin sichtbar sind. Das Rehwild ist in dieser Zeit sehr leicht zu erschrecken und flüchtet bei der geringsten Störung.
Erfolgt dieses Aufschrecken dann noch durch einen freilaufenden Hund, so ist eine panikartige Flucht, die all zu oft auf der Fahrbahn vor einem Auto endet und dabei Sachschäden noch die leichtesten Folgen sind.   

Solche Gefahrenstellen sind im Hegering Rietberg in allen sieben Ortsteilen vorhanden. Wie zum Beispiel: auf der Westerwieher Straße in den Ortsteilen Rietberg und Westerwiehe, auf der Lippstädter Straße in Mastholte-Süd, Gütersloher
Straße in Neuenkirchen und Varensell oder auf der Batenhorster Straße in Bokel, um nur einige zu nennen. 

Um die Unfallzahlen mit Rehwild zu reduzieren, ruft der Hegering die Verkehrsteilnehmer und Spaziergänger zu mehr Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme auf. Daher sollten die Kraftfahrer an den genannten Stellen sehr aufmerksam das
Umfeld im Auge behalten. Spaziergänger mit Hunden werden gebeten, ihre Hunde unbedingt an der Leine zu führen. Rehwild kann nichts so in Panik versetzen, wie ausgerechnet freilaufende Hunde, die ihrem natürlichen Instinkt
entsprechend, das Rehwild lautstark verfolgen.


                                          
                                           
Jäger des Hegerings Rietberg trafen sich jetzt zu einem Übungsschießen auf dem Schießstand in Buke

 

„Auf den Spuren von Hase, Fuchs und Rehe“ im Rahmen von Ferienspielen in der Stadt Rietberg

Der Hegering Rietberg war jetzt bei den Ferienspielen der Stadt Rietberg zum 19. Mal aktiv dabei. Über 50 Mädchen und Jungen in der Altersgruppe von sechs bis 14 Jahren ließen es in diesem Jahr nicht nehmen, mit Jägern
durch Reviere der sieben Ortsteile zu pirschen, um danach im Forum Natur bei: Gegrilltem, Getränken, Hörnerklang sowie mit einem Falkner in gemütlicher Runde zu verweilen. „Die hohe Beteiligung am Reviergang im Zuge der Ferienspiele
der Stadt Rietberg seitens der Kinder aus dem Stadtgebiet, stößt an unsere Möglichkeiten. Wir werden uns fürs nächste Jahr Gedanken machen, wie wir eine weiterer Steigerung der teilnehmenden Kinder an unserem Reviergang stemmen können“, so Hegeringsleiter Reinhard Hermelingmeier gegenüber der Presse.                                                                                            Mit der aktiven Beteiligung an den Ferienspielen riefen die Verantwortlichen vor fast 20 Jahren
eine gut funktionierende Öffentlichkeitsarbeit ins Leben, die vor allen Dingen bei den Kindern, Jugendlichen und Eltern gute Früchte trägt. Alle beteiligten Kinder sind immer wieder begeistert, wenn sie nach dem Reviergang im „Forum Natur“
von ihren Erlebnissen erzählen dürfen. Mit leuchtenden Augen berichten sie von dem, was sie draußen in Feld und Flur erlebt haben. Da konnte auch der Regen, der sich in diesem Jahr im Laufe der Veranstaltung einstellte, nichts daran ändern. Die Mädchen und Jungen erzählten von der Begegnung mit: Hasen, Fasanen, Kaninchen, Bussard, Rehwild und sogar einem Fuchs konnte eine Gruppe aufs rotbraune Fell schauen. Für jedes Wild hielten die Jagdhornbläser dann im „Forum Natur“ das passendes Signal bereit.     

„Der Hegering nennt den Beitrag zu den Ferienspielen „Auf den Spuren von Hase, Fuchs und Reh“, womit wir Waidmänner Kindern und Jugendlichen einladen, uns durch Rietberger Reviere zu begleiten. Es soll dem Naturerlebnis und der Wissensvermittlung über unsere heimische Flora und Fauna dienen. Gleichzeitig wollen wir für ein umweltbewusstes Verhalten in der Natur werben, unterstreicht Hermelingmeier den 19. Einsatz des Hegerings infolge.   

In großer Erwartung auf die bevorstehenden Erlebnisse waren die Mädchen und Jungen, zuvor in Gruppen zu vier Personen eingeteilt, in die bereitstehenden Fahrzeuge gestiegen. Erlebnisse mit einem Hauch von Abenteuer bekamen die Kinder dann in allen Revieren geboten. Ja, zu den besonderen Erlebnissen zählte dabei, die bereits erwähnte Begegnung mit „Reineke Fuchs“. Auch „Meister Lampe“ – Hase -, war an diesem Nachmittag auf den abgeernteten Feldern bei genauem Hinschauen zu erspähen. Verunsichert muss das Wild sich zurzeit an ein neues Umfeld gewöhnen, da durch die Getreideernte täglich mehr Deckung verloren geht.

Ihre Erlebnisberichte brachten die Kinder –  wie bereits erwähnt - im Forum Natur zu Gehör. Dort konnten sie, nicht nur essen und trinken, sondern sich auch Jagdsignale anhören. Die Instrumentalisten des Jagdhornbläserkorps Rietberg stießen kräftig ins Horn und ließen ihre Klänge durch den Landesschaupark schallen. Einen weiteren Höhepunkt stellt der Falkner Helmut Schierl mit seinem Wüstenbussard da. Mutige Kinder durften den imposanten Vogel sogar streicheln.
  


                                 
           
            50 Kinder und Jugendliche wurden im Rahmen der Ferienspiele von Rietberg Jägern/innen durch die                           Mädchen und Jungen  waren begeistert von den Präparaten, die im Forum
                           Natur der Emsstadt geführt, hier durften sie im Forum Natur die Jagdsignale hören.                                                  Natur ausgestellt sind.


               


                                                               
                    
Die Mädchen und Jungen schauten dem Wüstenbussard von Helmut Schierl aufs                                                       Die Jagdhornbläser waren mit Signalen vertreten.
                          flauschige Gefieder. Sie durften ihn sogar streicheln