Kreisjägerschaft Gütersloh e.V.

 

Herzlich Willkommen auf unseren Seiten

  
   
Startseite LJV-NRW
Startseite KJS-Gütersloh
 
News
Termine
Vorstand
Hegeringe
Borgholzhausen (1)
Gütersloh (2)
Halle (3)
Harsewinkel (4)
Herzebrock-Rheda (6)
  
- Aktuelles
    - Vorstand 
Reckenberg-Wiedenbrück (5)
Rietberg (7)
Schloß Holte-Stukenbrock (8)
Steinhagen (9)
Verl (10)
Versmold (11)
Werther (12)
Jagdliches Schießen
Jagdgebrauchshundewesen
Jagdliches Brauchtum
Bläserkorps der KJS
Jägerinnen
Jungjägerausbildung
Junge Jäger
Lernort Natur
Naturschutz
Untere Jagdbehörde
RWJ
 
Kontakt
Impressum/Datenschutz
 
Herzebrock-Rheda (6)
   

Aktuelles aus dem Hegering
 

Veranstaltungstermine: 
 
    Veranstaltungstermine 2019/2020

 20.03.2019

19:30 Uhr  

Hegeringversammlung, Saal Heitmann       
 

 12.04.2019 19:00 Uhr

Jahreshauptversammlung KJS Gütersloh,                       

Gaststätte Schlüter, Herzebrock-Clarholz,
 

14.06/05.07.2019  

Grillseminar mit dem Sender Wildhandel                         

Hof Ackfeld, Rheda
 

30.06.2019 ab 11.00 Uhr

Familientag Jagd & Natur,  Schloß Tatenhausen
             

28.07.2019 17:00 – 20:30 Uhr  

Aktion Ferienspiele
                                                             

 17.08.2019 8:30 Uhr

11:00 Uhr

Hegeringmeisterschaften, Buke                       

anschl. Schießnachweis „Laufender Keiler“
 

Sept. 2019   Waldjugendspiele
                                                          
Okt./Nov. 2019   Wildkochkurs mit Frau Corona in der VHS 
                     
03.11.2019 8:30 Uhr  Hubertusmesse, St. Christina, Herzebrock
      
01.02.2020   Taubentag mit Streckelegen u. gemütlichem Abschluss
   
18.03.2020   Hegeringversammlung 2020                                         
 
 
================================================================
 
Rückblick
=======

Jahreshauptversammlung im Saal Heitmann

am 20. März 2019

 

Neues Jagdgesetz und Ehrungen Themenschwerpunkte des Abends

 

Das alles beherrschende Thema der diesjährigen Hegering-Jahreshauptversammlungen ist die Ablösung des durch die Rot/Grüne-Ex-Landesregierung eingeführten Ökologischen Landesjagdgesetzes. So auch am Abend der Jahreshauptversammlung des Hegering Herzebrock-Rheda, der auch dieses Jahr wieder im fast voll besetzten Saal des Gasthauses Heitmann stattfand. Hegeringleiter Engelbert Paschedag begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und als Vertreter des KJS-Vorstandes den Vorsitzenden Ralf Reckmeyer, der gleichzeitig Hegeringmitglied und Revierpächter in Herzebrock-Pixel ist. Nach der Begrüßung und Totenehrung startete Paschedag mit seinem Bericht über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Das Jahr begann mit dem Frühjahresputz am Hubertusheim und auf dem Hof von Heiner Ackfeld fanden 2 Wildgrill-Seminare statt. Unter Federführung von Mechtild und Wilhelm Gröver und Mithilfe von Josef Westermannn waren die Ferien- und Waldjugendspiele im Rahmen von Lernort Natur ein Erfolg. Ebenfalls erfolgreich wurde wieder ein Wildkochkurs veranstaltet, der von 15 Teilnehmern begleitet wurde und am Ende mit verschiedenen Wildmenüs einen kulinarischen Abschluss fand. Das Jahr endete mit der Hubertusmesse in der

St. Christina-Kirche in Herzebrock mit dem abschließenden Frühstück im Lila Schaf. Hier wünschte sich Engelbert Paschedag deutlich mehr Teilnahme der Hegeringmitglieder und Vorstandskollegen, denn diese Veranstaltung hat eine große Tradition, die in der Vergangenheit, vor allen Dingen von den älteren Mitgliedern, sehr gepflegt wurde. Es wäre schade, wenn diese Veranstaltung, wie schon das Winterfest, zukünftig mangels Teilnahme nicht mehr stattfinden könnte. 

Das Jahr 2019 begann mit den Taubentagen im Januar und Februar. Nach dem 2. Taubentag wurde auf Hof Althöfer in Herzebrock-Quenhorn Strecke gelegt und bei Wildbratwurst und kalten Getränken Abschluss gefeiert. Der Erlös aus dem Verkauf der Taubenstrecke wurde vom Vorstand aufgerundet und als Spende an Heimleiter Stefan Roth von der Behindertenein-einrichtung „Unser Haus“ in Herzebrock-Clarholz übergeben. 

Es folgte der Streckenbericht. Kurz gesagt: Seit 10 Jahren hat sich die Feldhasenstrecke um 79,2% verringert (von 1.306 auf 272 Stk.) und bei den Fasanen um sogar 87,4% (2.144 auf 270 Stk.). Im gleichen Zeitraum stieg die Anzahl der Prädatorenstrecke bei den Füchsen um 496% (von 25 auf 149 Stk.) und bei den Waschbären in den letzten 8 Jahren von 0 auf 54 Stk. Bei den Aaskrähen stieg die Streckenzahl ebenfalls, u. z. von 426 auf 684 Stk =60,6%. Schwere Zeiten für Bodenbrüter und Wildtiere, die ihren Nachwuchs am Boden aufziehen müssen. Neben Umwelteinflüssen setzen die Prädatoren unserem Niederwild stark zu. Für einen nachhaltigen und gesunden Niederwildbesatz umso wichtiger die Bejagung ihrer Fressfeinde. 

Die Hegeringmeisterschaft wurde am 11. August im Jagdparcours Buke ausgetragen. Hegeringmeister wurde mit 77 Tauben Bernd Bussmann vor Vizemeister Hermann Overbeck (75 T.) und dem Dritten, Norbert Cordes (71 T.). Bei der Kreismeisterschaft am 18. Mai platzierte sich die Mannschaft in der Besetzung Burkhard Burholz, Gerd Eggersmann, Hermann Overbeck und Alexander Ahlke mit 1.235 Pkt. auf Rang 4 und beim Kreisabschlußschießen im Oktober belegten Norbert Overbeck Rang 2 (40/0 Tauben) und sein Bruder Hermann Rang 12 (30/3 T.).  

Josef Westermann, Obmann für das Jagdgebrauchshundewesen in der KJS Gütersloh, übernahm zum Thema Jagdhundeausbildung das Wort und versicherte der Versammlung sein weiteres Engagement als Jagdgebrauchshunde-Obmann. Zukünftig werden die vielseitigen Aufgaben nur auf mehrere Schultern verteilt und so auch für Entlastung gesorgt. Er sieht die Arbeit in diesem Bereich für die Zukunft sehr gut aufgestellt. Allen Revierinhabern, die ihre Reviere für die Vorbereitungen und Prüfungen zur Verfügung gestellt haben, sagte er noch Mal ein ganz großes Dankeschön. Bezüglich des neuen Jagdgesetzes freue er sich, dass die „Müller-Ente“ wieder da ist, was für die Ausbildung der Hunde von großer Wichtigkeit sei. An die Hundeführer und –ausbilder gerichtet mahnte er aber auch, sich strickt an die Prüfungsordnung zu halten. „Sicher Geglaubtes sei auch schnell wieder verloren“, so Westermann zum Abschluss seines Berichtes. 

Einen ausführlichen Bericht zur Fellwechsel GmbH und deren Abläufe gab Rainer Hollenbeck. Er erklärte, welche Wildarten bei der Fellwechsel GmbH angenommen werden und zu welchem Zeitpunkt die Tiere erlegt werden sollen, um den höchstmöglichen Nutzen der Bälge zu gewährleisten. Wichtig beim Abgeben der Wildkörper an den Sammelstellen in der KJS GT ist die Art der Verpackung sowie der deutliche Hinweis auf Herkunftsnachweis und Markierung des Wildkörpers. Es sollten die dafür bereitgestellten Formulare an den Sammelstellen genutzt werden. 

Der Kassenbericht von Ralf Grundmann ergab für das abgelaufene Geschäftsjahr ein positives Ergebnis, was durch die Kassenprüfer bestätigt wurde. Die Entlastung des Vorstands erfolgte einstimmig. Anschließend erfolgte die Berufung der Obleute Astrid Berhorn als Stellvertretende Kassiererin und Mechtild Gröver für den Bereich Lernort Natur. 

Über die aktuellen jagdpolitischen Themen informierte Ralf Reckmeyer. Das neue Landesjagdgesetz ist seit dem 14. März 2019 gültig, die jagdbaren Wildarten wurden von 29 auf 72 Arten erweitert. Pachtzeiten verlängern sich wieder von 5 auf 9 Jahre, was vor allen bei Biotop-Veränderungen in den Revieren den Pächtern zugute kommt. Die Wiedereinführung der kurzzeitig künstlich flugunfähig gemachten Ente (Müller-Ente) bei der Jagdhundeausbildung ist seiner Meinung nach „gelebter Tierschutz“ und auch die Wiederbejagung des Fuchses am Bau ist gerade für Niederwildreviere zum Schutz der Bodenbrüter existenziell wichtig. Kritisch sieht Ralf Reckmeyer den Wegfall der Jagdabgabe in Höhe von 45,00 €/Jahr, die bisher mit dem Lösen eines neuen Jagdscheines berechnet wurde und bis dato in jagdliche Projekte geflossen sei. Mit der Einführung des neuen NRW-Jagdgesetzes überarbeitet die Schwarz/Gelbe-Landesregierung auch die zukünftige Regelung über die Verwendung der Jagdabgabe, um die Forderung der NRW-Jäger, „Jägergeld in Jägerhände“ in einer Gesetzgebung zu sichern. Zum Abschluss seiner Ausführungen forderte er die Jagdpächter und Eigenrevierinhaber auf, sich stärker an der „elektronischen Streckenmeldung“ der UJ des Kreises zu beteiligen. „22 von 31 Revieren im Hegering sind schon dabei. Das mühsame Ausfüllen von Papier entfällt. Es vereinfacht für alle die statistischen Erhebungen und trägt so zur schnellen Transparenz der Streckenzahlen bei“, so Ralf Reckmeyer. 

Ein wichtiger Teil der Mitgliederversammlung war der Tagesordnungspunkt „Ehrungen“. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Heiner Ackfeld, Klaus-Dieter Hemfort, Gerd Meierzuherde, Gerd Timmerkamp, Hans-Georg Westermann und Johannes Westhues geehrt. 40 Jahre im Hegering sind Klaus Bussmann, Heinz-Dieter Knepper, Franz-Josef Tegelkamp, Norbert Overbeck und Josef Westermann. 50 Jahre im Hegering sind Heinrich Brameyer und Gerd Eggersmann. Und schon 65 Jahre Mitglied ist August Hülsewedde. Alle erhielten die DJV-Ehren-Urkunde und DJV-Verdienstnadel. 

Die LJV-Jubiläums-Urkunde für 50-jährige Mitgliedschaft und Vollendung des 80. Lebensjahres erhielten Karl-Heinz Grundmann und Gottfried Pavenstädt-Westhoff. Und für die Pflege und Förderung des jagdlichen Brauchtums erhielt Beate Hunewinkel vom Jagdhornbläserkorps Hubertus Wiedenbrück die Jagdhornbläser-Verdienstnadel in Bronze. 

Bei der Hegeschau präsentierten die Mitglieder 65 Bockgehörne und einen als Fallwild gefundenen Damschaufler. Eine Goldmedaille erhielt Gregor Schnusenberg für den Stärksten Bock. Für den Ältesten, einen 8-jährigen Bock mit Laufverletzung, erhielt Matthias Paschedag eine Silbermedaille und Matthias Ernsting erhielt für seinen kuriosesten Bock die Bronze-Medaille. 

 

25 Jahre Mitgliedschaft im Hegering (2.v.l.): Hans-Georg Westermann, Johannes Westhues,
Gerd Timmerkamp, Heiner Ackfeld; (ganz li.) Engelbert Paschedag (re.) Rainer Hollenbeck (Stellv. HRL). 

                                
                       Neben Ralf Reckmeyer und Engelbert Paschedag die weiteren Geehrten (v.l.) Heinrich Brameyer
                       und Gerd Eggersmann (50 J.), Norbert Overbeck, Heinz-Dieter Knepper, Franz-Josef Tegelkamp,
                       Josef Westermann (alle 40 J.) und Rainer Hollenbeck
(Stellv. HRL). 

                                                                    
                                                            
                                                             Haben sich die Ehrung im wahrsten Sinne des Wortes verdient (2.v.l.):
                                                             Karl-Heinz Grundmann und rechts neben ihm Gottfried Pavenstädt-Westhoff. 

  

    Seit 2001 bei Hubertus Wiedenbrück erhielt Beate Hunewinkel für ihre Verdienste
    um das jagdliche Brauchtum die Jagdhornbläser-Verdienstnadel in Bronze.

 

 

Wild Grillseminar mit dem Sender Wildhandel am 8. Juni 2018

Es haben sich 15 Hegeringmitglieder zu diesem Seminar auf dem Hof von Heiner Ackfeld in Nordrheda eingefunden.

Vom Sender Wildhandel wurden sämtliche Utensilien die zu einem erfolgreichen Seminar benötigt werden, mitgebracht.

Das Thema war für diesen Abend, das richtige Zerwirken einer Rehwildkeule. Die Rehwildkeule sollte zu Steaks und Fleischstücken für einen Wildspieß hergerichtet werden. Das Fleisch wurde dann mit verschiedenen Marinaden gewürzt und die Spieße mit Speck und Zwiebeln gesteckt. Anschließend wurden die Steaks und Fleischspieße vom Fachmann gegrillt und in geselliger Runde verspeist. 

Alle Teilnehmer waren von der Veranstaltung begeistert.
 

         

         

 

Di. 20.03.2018

18:00 - 20:00 Uhr

Gehörnabgabe im Versammlungslokal

Mi. 21.03.2018

19:30 Uhr


Hegeringversammlung


Landhaus Heitmann, Gütersloher Str.63 - 33442 Herzebrock-Clarholz

 
================================================================
 

Jagdlicher Hörnerklang in St. Christina

Der Hegering Herzebrock-Rheda feierte am Sonntag, den 5.11.2017 in der gut gefüllten kath. Pfarrkirche St. Christina in Herzebrock seinen
traditionellen Hubertusgottesdienst. Die liturgische Gestaltung der Messe lag in den bewährten Händen von Pfarrer Thomas Hengstebeck und
Dechant Arnold Stuckstette. Der Dankesgottesdienst zu Ehren des Schutzpatrons der Jäger, dem hl. Hubertus, wurde musikalisch begleitet
von der „Es-Horn-Gruppe des Hegering Harsewinkel“ unter der Leitung von Gerd Tietmeyer. Die Harsewinkler sind mehrfacher Deutscher und
vielfacher Landesmeister bei den „Es-Hörnern“. In diesem wundervollen Kirchenraum ist es jedes Mal ein akustisches Highlight für die Messebesucher,
die Stücke der Hubertusmesse, geschrieben und komponiert von Reinold Stief für Es-Parforce-Hörner, zu erleben.

Im Anschluss an die Messe fand im „Lila Schaf“ ein gemeinsames Frühstück statt, an dem ca. 70 Hegeringmitglieder mit Familienangehörigen
und Freunden teilnahmen. Der Vorstand bedankt sich bei allen Teilnehmern und vor allen Dingen beim Team um „Lila-Schaf“-Gastronom
Marc Wöstheinrich für das umfangreiche und schmackhafte Frühstück.

                
             
Ein kapitales Hirschgeweih vor dem weißen                                                                      Das Es-Horn-Bläserkorps aus Harsewinkel
                 Kreuz symbolisiert die Legende vom heiligen                                                                   (Gerd Tietmeyer, vorne Mitte) beeindruckt mit
                 Hubertus, dessen Gedenktag immer um den                                                                  Klangvolumen, Präzision und hoher Musikalität.
                 3. November mit der Hubertusmesse gefeiert wird.                                                            Die vorgetragenen Stücke sind für alle Zuhörer

                                                                                                                     
ein musikalisches Erlebnis.


                                                  
                                                                          Nach der Messe schmeckten heißer Kaffee oder Tee,
                                                                          Rührei mit Schinken, Käse-, Wurst- und Fischvariationen           
                                                                          besonders gut.