Kreisjägerschaft Gütersloh e.V.

 

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Schloß Holte-Stukenbrock (8)
 
Aktuelles aus dem Hegering:

 
Termine:
 
Hegeringversammlung 2020

Fällt auf Grund der Coronaviruskrise aus
Ersatztermin wird noch bekannt gegeben.

Mittwoch, 25.03.2020
 

 

 



Gasthof zur Post
Hauptstr. 12, 33758 Schloss Holte - Stukenbrock
Gehörnabgabe:
Dienstag 24.03.2020, 18:00 bis 19:00 Uhr

 
 


Markus Hachmann mit seinem "BJS Keno vom Kindesholz" ist mit Wirkung vom 10.06.20 als Schweißhundestation in Schloß Holte-Stukenbrock
anerkannt worden. Er steht rund um die Uhr für Nachsuchen auf krankes Wild zur Verfügung. Markus Hachmann ist unter folgender Telefonnummer
erreichbar: 0173/9550006.

 
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Rückblick:
 
   

Sommerfest des Hegering Schloß Holte-Stukenbrock e.V. in Liemke  

Am Samstag, den 24. August 2019, veranstaltete der Hegering in Liemke auf dem idyllisch gelegenen, wunderschönen Platz im Schatten
 von mächtigen Eichen neben der Kirche und dem Pfarrheim das Sommerfest des Hegering Schloß Holte – Stukenbrock. Bei angenehm
warmen Sommerwetter fanden sich eine Vielzahl von natur- und jagdinteressierten Bürgern ein, um das Sommerfest, das der Vorstand
mit vielen fleißigen Helferinnen und Helfern organisiert hatte, zu genießen. Mit der musikalischen Begleitung des Jagdhornbläserkorps
Stukenbrock unter der Leitung von Josef Broeker eröffnete Hegeringleiter Wilfried Schmelter das Sommerfest um 12 Uhr. Im Laufe des
Tages wurden natürlich viele Gespräche um Jagd, Wild und Natur geführt, Erfahrungen und Erlebnisse sowie Ratschläge und Tipps im
Bereich Jagdausrüstung ausgetauscht. 

Die Lernort Natur-Beauftragten des Hegerings hatten für die jüngeren Besucher einen Walderlebnispfad aufgebaut und die rollenden
Waldschule der KJS Gütersloh gab viele lehrreiche Informationen zur heimischen Tier- und Pflanzenwelt. Zur Unterhaltung für die Jüngsten
 trug weiterhin eine Hüpfburg und eine Wand mit Dartpfeilen und Luftballons bei. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, denn
kühle Getränke und Grillspezialitäten (u. a. Wildgrillwurst) sowie frischer Kaffee und ein Kuchenbufett sorgten dafür, dass für jeden
Besucher etwas dabei war. 

Das Sommerfest fand regen Anklang, sorgte es doch für die gewünschte Kommunikation und einen lebhaften Austausch von Besuchern
und Hegeringmitgliedern untereinander. Und ist ein weiterer Schritt zu einem wachsenden Miteinander. Das Sommerfest kam an und so
wurde häufig der Wunsch auf Wiederholung geäußert. 

Der Hegering-Vorstand bedankt sich noch Mal ausdrücklich bei den vielen Helferinnen und Helfern für ihr Mitwirken und Engagement.
Das gute Gelingen des Sommerfestes 2019 ist auch ihr Verdienst. 

 


     
 

     
 
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Jahreshauptversammlung am 27. März 2019 - Hotel zur Post, Hauptstraße 13, OT Stukenbrock 

Das aller Orten beherrschende Thema bei den diesjährigen Hegeringversamm-lungen ist das von der Schwarz/Gelben-Landesregierung neu erarbeitete NRW-Landesjagdgesetz, das sich, frei von Ideologie und entbürokratisiert an den Anforderungen der Gesellschaft bezgl. Artenschutz, Tierschutz und Nachhaltigkeit orientiert. Und das von der Rot/Grünen-Vorgängerregierung eingeführte „ökologische Landesjagdgesetz“ endlich ablöst, weil es weder ökologisch noch praktikabel war. Einen ausführlichen Bericht zu jagdpolitischen Themen gaben der stellvertretende KJS-Vorsitzende Ulrich Bultmann gemeinsam mit dem Leiter der Unteren Jagdbehörde des Kreises Gütersloh, die sich im Verlauf des Abends geschickt die „Themenbälle“ zuspielten und keine Fragen offen ließen.  

Nach der Begrüßung der Versammlungsteilnehmer durch Hegeringleiter Wilfried Schmelter gedachten die Anwesenden der Totenehrung durch das Jagdhornbläserkorps Schloß Holte-Stukenbrock unter der Leitung Josef Broeker. Auf das Verlesen des Protokolls der letztjährigen Versammlung wurde verzichtet, Schriftführer Burkhard Struck hatte Exemplare zur Einsichtnahme ausgelegt. Wilfried Schmelter begann seinen Bericht mit dem Hinweis auf die landespolitischen Änderungen durch das neue Jagdrecht und den späteren Ausführungen von Ulrich Bultmann. Ein Schwerpunkt seines Berichts war die Streckenpräsentation, die in diesem Jahr nicht, wie in den vergangenen Jahren auf vier Trophäentafeln präsentiert wurde, sondern nur einer einzigen Tafel, auf der 27 Bockgehörne und einen Damspießer vorgestellt wurden. Er sei mit der Vorgehensweise der Revierinhaber „sehr unzufrieden“, so Wilfried Schmelter und erhielt Rückendeckung von Dr. Schwentker, der darauf hinwies, dass in Rotwildrevieren „eine Pflichthegeschau für Rotwild angesagt sei“. Und die UJ für das kommende Jahr darauf bestehen würde. Bei der Gesamtstrecke im Hegering listete Schmelter folgende Streckenzahlen auf: Rotwild (2 männl., 1 weibl.), Damwild (24 männl., 6 weibl.), Muffelwild (21 Stk.), Schwarzwild (192 Stk.), Rehwild (182 Stk.), Dachse (4 Stk.), Füchse (107 Stk.) und Waschbären (80 Stk.).

„Gründe für den starken Rückgang bei der Hochwildstrecke könne der Wolf sein, den man zuletzt im Dez. 2018 gesichtet hat. Oder die lange Trockenheit im Sommer“, so der Hegeringleiter. „Man wisse es nicht so genau!“ Nach den Zahlen erfolgten die Signale „Damwild tot“ und „Reh tot“ als Ehrerbietung an die präsentierten Wildarten. 

Der Kassenbericht von Schatzmeister Joachim Knopp fiel positiv 4-stellig aus. Die Kassenprüfer empfahlen der Versammlung die Entlastung von Schatzmeister und Gesamtvorstand, was einstimmig erfolgte. Einen Hinweis hatte Joachim Knopp noch. Der Vorstand plane für 2019 ein Hegeringfest, das voraussichtlich am 25. August in Liemke stattfinden soll.

Es folgten die Ehrungen. Für 60 Jahre Mitgliedschaft im Hegering erhielten Hermann Humann und Wilfried Brockschmidt die DJV-Verdienstnadel und Ehrenurkunde. Und für 40 Jahre im Hegering wurden Josef Broeker und Prof. Berthold H. Penkhues geehrt. Auch sie erhielten die DJV-Verdienstnadel und Ehrenurkunde aus den Händen des stellv. KJS-Vorsitzenden Ulrich Bultmann.

Die Jubiläums-Urkunde des Landesjagdverbandes für 50 Jahre im Hegering und Vollendung des 80. Lebensjahres erhielt in Abwesenheit Dieter Feist

Es folgten die Berichte der Obleute. Bianca Meetz, Obfrau Lernort Natur, ist z. Zt. noch Einzelkämpferin bei Aktionen in Kindergärten und Schulen und wünscht sich weitere Mitstreiter/innen, die Interesse an der Natur haben und Spaß, ihr Wissen an Kinder und junge Menschen weiterzugeben. Für ihr Engagement erhielt sie von Wilfried Schmelter die Hegering-Ehrenmedaille. 

Josef Broeker, Obmann Jagdliches Brauchtum und Naturschutz, berichtete von 24 Einsätzen der Jagdhornbläser, Höhepunkte waren die Hubertusmesse mit den Es-Horn-Bläsern und ein Treffen mit den Jagdhornbläsern aus Eisenhüttenstadt. 

Hundeobmann Markus Hachmann gab den Überblick der Aktivitäten im Bereich des Jagdhundewesen. Wichtig an die Hundeführer sein Hinweis, dass beim Besitz von mehreren Jagdhunden nur 1 Hund von der Hundesteuer der Stadt befreit ist. 

Schießobmann Ferdinand Krietenbrink versucht, eine 2. Mannschaft zur Kreismeisterschaft in Warendorf zu melden. Weitere geplante Aktivitäten sind der Besuch des Jagdparcours sowie des Schießkinos in Buke. Ebenfalls versucht er, eine Hegeringmeisterschaft auf die Beine zu stellen. Pokale dafür sind angeschafft, Termine und Interesse an den einzelnen Maßnahmen sind beim Obmann zu erfragen und anzumelden. 

Über den Bereich der Jungen Jäger berichtete Johannes Broeker. Zur Zeit sind 29 junge Jäger/innen im Alter von 16 bis 35 Jahren aktiv. Gemeinsame Aktionen waren u. a. die Erfüllung des Schießnachweises in Buke, Teilnahme am Niederwild-Hegeseminar im Hubertusheim in Rheda, ein Schießen im Jagdparcours im hessischen Bad Arolsen und Fuchsjagden am 27.12. und 20.01.19. Alle Treffen und Maßnahmen fanden abschließend den gemütlichen Ausklang bei Gegrilltem und Kalt- bzw. Warmgetränken. Wer als Jungjäger/in an den Aktivitäten teilnehmen möchte, kann sich jederzeit gerne bei Obmann Johannes Broeker melden. 

Stefan Brok, stellv. Vorsitzender des Hegering, referierte über die Fallenjagd und forderte die Revierinhaber und –pächter auf, die Fallenbejagung zu steigern. Sein Appell, Prädatoren stärker zu bejagen machte er auch an der Tatsache fest, das beim Niederwild teilweise Gelegeverluste von 75 bis 100% zu verzeichnen sind.

Zu diesem Thema bot Florian Aschof an, ein Fallenseminar ab 10 bis 15 Pers. durchzuführen. 

Zu bundes- und landesjagdpolitischen Themen nahm der stellv. Kreisjagdvorsitzende Ulrich Bultmann Stellung. Hier sprach er Änderungen in der Führungsspitze des DJV-Präsidiums an und wies darauf hin, dass im DJV-Präsidium immer auch ein Vertreter des LJV NRW gewählt sei und so die Interessen der Jäger in NRW im DJV-Präsidium eine Stimme hätten. Schwerpunktthema sei aber das neue NRW-Jagdgesetz, das sich nach seiner Meinung endlich wieder an der Fachlichkeit orientiert. Was sich im Einzelnen ändert, sollten sich alle Jäger/innen in der April-Ausgabe des RWJ durchlesen. Mit der Änderung des NRW-Jagdgesetzes ist aber auch die Verwendung der Jagdabgabe ein Schwerpunkt, weil mit Verwendung der Jagdabgabe nun endlich auch die Forderung des LJV, „Jägergeld in Jägerhände“ zu belassen, erörtert wird. Der Kreis Gütersloh berechnet bei der Lösung des neuen Jagdscheins in den kommenden 2 Jahren die Jagdabgabe nicht. Das bestätigte auch der Leiter der UJ, Dr. Schwentker auf Nachfrage von Ulrich Bultmann. Wie es danach weitergeht, steht z. Zt. noch nicht fest. Zum Thema ASP ermahnte Bultmann die Anwesenden, weiter vorsichtig zu sein und verendetes Schwarzwild sofort den Behörden zu melden. In diesem Zusammenhang wies er nachdrücklich darauf hin, die vom Kreisveterinäramt kostenlos zur Verfügung gestellten Blutproben von gestrecktem Schwarzwild einzureichen, und so der Behörde eine bessere Kontrolle über ASP-Befunde bzw. den Status zu ermöglichen. Auch die Bekanntgabe von E-Mail-Adressen der Revierpächter sei wichtig, weil im ASP-Notfall so durch den Kreis Gütersloh schnellstens informiert werden kann.  

Zum Thema Wildwarnreflektoren gab Dr. Schwentker folgende Nachbetrachtung:

Die Resonanz bzw. Mitarbeit der Revierinhaber und -pächter bei den Unfallmeldungen sei schlecht gewesen, im Großen und Ganzen sei das Ergebnis aber positiv. Das starke Aufkommen von Bisam- und Nutriapopulationen will der Kreis durch sogenannte „Schwanz-Prämien“ in den Griff bekommen. Dr. Schwentker forderte die Versammlungsteilnehmer auf, die Jagd auf diese Wildarten zu verstärken. Ein Vertragswerk zur „Prämie“ sei in Arbeit und werde rechtzeitig bekannt gegeben. Erstaunt nahm Dr. Schwentker die leere Trophäenwand zur Kenntnis. In den letzten Jahren präsentierten die Eigenjagdbesitzer und Jagdpächter auf 4 Trophäentafeln stattliche Rotwild-, Damwild- und Muffelwild-Trophäen, Keilerwaffen und Bockgehörne, in diesem Jahr auf einer einzigen Tafel Bockgehörne und einen Damwild-Spießer. Obwohl die Trophäenschau auf freiwilliger Basis angesetzt ist, war diese Darstellung nicht zufriedenstellend für einen Hochwild-Hegering. Um den Mitgliedern die Erfolge der Hege und Pflege des Wildbestandes in ihren Revieren zu präsentieren, hätte es einer ausdrucksstarken Trophäenschau bedurft. Einer Präsentation, die diesen Namen auch wirklich verdient. Die Kreisjägerschaft Gütersloh kann sich eigentlich glücklich schätzen, einen Hegering mit einem solch starken und vielseitigen Wildbestand in seinen Reihen zu haben. Nach einem Jagdjahr sollte man die Erfolge in diesem Bestand dann aber auch sehen können. 

So blieb Günter Fromme in seiner Trophäenbesprechung „nur“ die Betrachtung und Bewertung der Bockgehörne, die er fachlich fundiert und locker über die Bühne brachte.  

 


          
  Hegeringleiter Wilfried Schmelter bei der Eröffnung und Begrüßung                 Für ein Hochwild-Hegering eine magere Präsentation.
                                                                                                        Aus der Vergangenheit ist man Imposanteres gewöhnt.

 
 

   Zwischen HL Wilfried Schmelter (v.l.) die Jubilare Wilfried Brockschmidt, Hermann Humann, Prof. Berthold H. Penkhues und Josef Broeker sowie
                                                       Ulrich Bultmann (Stellv. KJS-Vorsitzender).

 

           

              Günter Fromme (v.l.) mit einem der typischen Senneböcke,
  Bianca Meetz (Obfrau LON), Wilfried Schmelter und Stefan Brok (Stellv. Hegeringleiter)

 


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Mi. 13.02.2019 19:50  Uhr

Im Filmtheater der Realschule Schloß Holte – Stukenbrock findet die Vorführung des
Kino-Dokumentarfilmes „Auf der Jagd - Wem gehört die Natur“ statt. Anschließend steht
Hegeringleiter Wilfried Schmelter für Fragen, im Rahmen einer offenen Diskussionen, rund
um die behandelten Themen zur Verfügung.