Kreisjägerschaft Gütersloh e.V.

 

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Jungjägerausbildung
 

Obmann:


Heinz-Jürgen Schulte
Bogenstr. 59
33397 Rietberg

Tel. 05244/928048

hj.schulte@kjs-guetersloh.de

 
 
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A c h t u n g  -  Der Ausbildungslehrgang zur Jägerprüfung 2020 ist ausgebucht !
 
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Anmeldung zur Jägerausbildung 2020  

Die maximale Teilnehmerzahl des Ausbildungslehrgangs ist auf 30 Personen begrenzt. Von den 30 Lehrgangsteilnehmern dürfen maximal 8 Personen teilnehmen, die bis zum 01.05.2020 das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Anmeldung zum Kurs ist nur in Verbindung mit einem Aufnahmeantrag in die Kreisjägerschaft möglich. Die Teilnehmerplätze werden nach dem „Windhundverfahren“ vergeben. (Der Eingang der Anmeldungen ist hierfür maßgeblich)!

Für die Zulassung zur Prüfung müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

Keine Vorstrafen  in den letzten 5 Jahren und kein laufendes Verfahren. Die Teilnehmer müssen zu Beginn der Prüfung, am 20. April 2020 15 Jahre alt sein.      

Der Unterricht findet im Hubertusheim, Moorweg 81, 33378 Rheda-Wiedenbrück statt.

Kursbeginn ist Mitte November 2019.

Unterrichtstage: Dienstag von 18:30 bis 21:45 Uhr
                       Samstag von 9:00 bis 12:15 Uhr (Themen z.B. Jagdbetrieb im Revier ab 12:30 Uhr) 

Einige Sonderthemen wie z.B. Schulung zur kundigen Person werden voraussichtlich am Mittwoch stattfinden. Reviergänge und Exkursionen sind für den Sonntag eingeplant.

Die Termine für das Übungsschießen Büchse sowie Flinte finden ab Januar jeden Freitag bis ca. Ende April auf dem Schießstand in Warendorf (Butterpatt) statt. Die Prüfungstermine beginnen in der Regel in der letzten Aprilwoche mit der schriftlichen Prüfung. 

Ausbildungsinhalte

Für die Prüfung muss der Jagdscheinanwärter umfassende Kenntnisse in folgenden Sachgebieten in Praxis und Theorie erwerben:

Kenntnis der Tierarten, Wildbiologie, Wildhege, Naturschutz, Jagdbetrieb, waidgerechte Jagdausübung, Sicherheitsbestimmungen, Jagdhundewesen, Behandlung des erlegten Wildes, Wildkrankheiten, Grundzüge des Land und Waldbaus, Wildschadenverhütung, Waffentechnik, Führung von Jagd- und Faustfeuerwaffen (insbesondere sichere Handhabung, Gebrauch und Pflege der Jagd- und Faustfeuerwaffen), Jagdrecht, Grundsätze und wichtige Einzelbestimmungen des Waffenrechts, des Tierschutzrechts sowie des Natur- und Landschaftspflegerechts.

In der praktischen Ausbildung steht der sichere Umgang mit jagdlich genutzten Lang- und Kurzwaffen (Pistole und Revolver) an erster Stelle. Die Schießfertigkeit wird auf einem Schießstand mit Langwaffen (Büchse/Kugel und Flinte/Schrot) und der Kurzwaffe trainiert.

Durch Reviergänge und Exkursionen werden Kenntnisse der Revierpraxis und der Jagdorganisation vermittelt, sowie das Wissen über Flora und Fauna vertieft, aber auch die Behandlung des erlegten Wildes.

Lehrgangsgebühren:  980,00€ zuzüglich Unterrichtsmaterial, Munition und Prüfungsgebühr

Verbindliche Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen. Beide nachstehenden Formulare sind ausgefüllt an den Obmann zu schicken.

Interessenten für den Jungjäger-Ausbildungskurs können sich (Ausbildungsvertrag) "hier" per Klick mit dem Ausbildungsvertrag der KJS Gütersloh anmelden.

Für die Mitgliedschaft in der KJS Gütersloh verwenden Sie bitte nebenstehendes PDF-Dokument.  Klicken Sie bitte (Aufnahmeantrag) "hier"


 


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22 Jungjäger/innen bestehen grünes Abitur 

Nur strahlende Gesichter sah man am Abend des 3. Mai 2019, dem Tag der Zeugnisübergabe in Rheda-Wiedenbrück. Denn die erfolgreichen Jungjägerinnen und –jäger stellten sich auf der Wildobstwiese am Hubertusheim zum Gruppenfoto auf. Alle Anspannung war gewichen, der Prüfungsstress vergessen. 

Mit den Signalen „Sammeln der Jäger“ und dem „Fürstengruß“, intoniert vom Jagdhornbläserkorps „Bunte Strecke 78“ aus Gütersloh, startete die Zeremonie der Übergabe von Prüfungszeugnis und Sachkundenachweis Naturschutz an 22 erfolgreiche Prüflinge des Jungjäger-Ausbildungslehrgangs zur Jägerprüfung 2018/19. Ende November des letzten Jahres startete in den Räumen des Hubertusheims, dem Stammsitz der Kreisjägerschaft (KJS) Gütersloh, der Vorbereitungskursus für die Jägerprüfung im April 2019. Man sah dem Vorsitzenden Ralf Reckmeyer die Freude über die erfolgreiche Prüfung an, begann der neue Ausbildungslehrgang doch unter der neuer Ausbildungsleitung von Heinz-Jürgen Schulte (Hegering Rietberg). Und der Ungewissheit, ob alles so gewohnt gut läuft, wie in den vergangenen Jahren unter der Leitung des vorherigen Obmanns Christian Mellwig, der sein Amt nach der letztjährigen Prüfung niederlegte. Doch das Team um den neuen Obmann für die Jungjägerausbildung in der KJS, hatte in allen Fachbereichen wie der „Kenntnis der Tierarten, Wildbiologie, Jagdbetrieb, Land- und Waldbau, Waffenführung und –recht sowie Jagd-, Tier- und Naturschutzrecht“ perfekte Arbeit geleistet und die Prüfungsaspiranten auf die Schwere der Prüfung vorbereitet. Nicht umsonst bezeichnet man die Jägerprüfung auch als „grünes Abitur“!  

Ralf Reckmeyer begrüßte die Jagdhornbläser aus Gütersloh, das Ausbildungsteam, welches fast vollständig anwesend war und natürlich die erfolgreichen neuen Jungjägerinnen und –jäger mit ihren Familien, Freunden und Bekannten. Er richtete lobende und mahnende Worte an die frisch gekürten Waidmänner und –frauen und wies noch Mal darauf hin, verantwortungsvoll mit dem Privileg, eine Waffe zu führen, umzugehen. Ebenfalls wies er auf die große Verantwortung hin, die mit dem neuen Landesjagdgesetz und der praktischen Umsetzung mit all ihren Auswirkungen beim Tier- und Artenschutz und der Hegeverpflichtung verbunden ist. Den sechs Prüfungsteilnehmern, die es jetzt noch nicht geschafft haben, drücke er für die Nachprüfung im Herbst ganz fest die Daumen. 

                   

                   
Das Jagdhornbläserkorps „Bunte Strecke 78“, unter der Leitung von Bernhard Broeker, eröffnete den Abend mit den Signalen
                                                      „Sammeln der Jäger“ und dem „Fürstengruß“ (Begrüßung).

                    

      Ralf Reckmeyer bei seiner Ansprache an die                               Gespannt warteten alle auf die Übergabe der Prüfungszeugnisse.
        erfolgreichen Jungjägerinnen und –jäger.

Heinz-Jürgen Schulte bedankte sich bei den Lehrgangsteilnehmern für den harmonischen Verlauf des Kurses. Einen besonderen Dank richtete er an seine Ausbildungskollegen, „ohne deren fachlich fundierte und tolle Unterstützung so ein gutes Ergebnis nicht zu schaffen sei“. Dabei nannte er ein paar Zahlen, u. a. seien auf dem Schießstand in Warendorf 12.000 Schrotpatronen verbraucht sowie ca. 8.000 Wurfscheiben beschossen worden. Beim Schießen mit der Büchse wurden 4.000 Patronen auf die Wildscheiben abgefeuert, etliche Exkursionen im Lehrrevier und eine Lehrtreibjagd durchgeführt.

                              

            Den erfolgreichen Start des neuen Ausbildungsteams                Endlich geschafft! Christian Brand erhält die lang ersehnten Dokumente aus den Händen 
            ließ Heinz-Jürgen Schulte Revue passieren und gratulierte                             von Ralf Reckmeyer, Alfons Stammeier und Heinz-Jürgen Schulte.
            zur bestandenen Jägerprüfung.


Nicht alle der im Herbst angetretenen Lehrgangsteilnehmer schafften die hohen Hürden, die an diese zentrale Prüfung gesetzt werden. Ein Kandidat scheiterte an der schriftlichen Prüfung, ein Kandidat an der Schieß- und fünf Prüflinge an der mündlich-praktischen Prüfung. Deshalb dürfen die erfolgreichen Absolventen umso stolzer von sich sagen „Ich habe es geschafft!“ Sechs der gescheiterten Kursteilnehmer, die die Schieß- und mündlich-praktische Prüfung jetzt nicht geschafft haben, können sich aber im Herbst zur Nachprüfung anmelden.

Zum Abschluss der Zeugnisübergabe, die übrigens gemeinsam von Ralf Reckmeyer, Alfons Stammeier (Mitglied im Prüfungsausschuss) und Heinz-Jürgen Schulte vorgenommen wurde, bat Ralf Reckmeyer die neuen Jungjägerinnen und –jäger, sich in den Hegeringen und der Kreisjägerschaft zu engagieren und so das Thema Jagd in der Öffentlichkeit weiter positiv zu vertreten. Besonders bedankte sich der Vorsitzende bei den Ausbildern und Mitgliedern des Prüfungsausschusses für ihr großes Engagement. 

Ein lieb gewonnenes Ritual ist bei der Zeugnisübergabe der sogenannte „Jägerschlag“. Symbolisch erhielten für alle Jungjäger/innen Andrea Böwingloh, Maja Grauthoff, Katja Kortemme und Simone Paine von Ralf Reckmeyer den Jägerschlag mit dem Hirschfänger und den Worten:  

„Der erste Schlag soll Dich zum Jäger weih´n !

Der zweite Schlag Dir Kraft verleih´n,
zu üben stets das Rechte !

Der dritte Schlag soll Dich verpflichten,
nie auf die Jägerehre zu verzichten!“
 

      

     Den symbolischen Jägerschlag erhielten Andrea Böwingloh…                    Maja Grauthoff….                                              Katja Kortemme….


                                                     

                                                         
....  und Simone Paine.

Zum Schluss bedankten sich im Namen aller erfolgreichen Prüfungsteilnehmer Simone Paine, Andrea Böwingloh und Christian Bombeck mit kleinen Aufmerksamkeiten bei ihren Ausbildern. Allen Jungjägern/innen wünschten das komplette Ausbildungsteam und der KJS-Vorstand für die beginnende Jagdzeit und die Zukunft ein aufrichtiges „Waidmannsheil!“. 

           

   Jungjäger Christian Bombeck fand die richtigen Worte bei seinem                    Zufriedene, lächelnde Gesichter und eine gelöste Stimmung, mit der
   „Dankeschön“ an das Ausbildungsteam um Obmann Heinz-Jürgen Schulte.       Zeugnisübergabe fand der Ausbildungslehrgang einen erfolgreichen Abschluss.

Mit einem umfangreichen Grillbuffet, Salatvariationen und kalten Getränken, organisiert von den frisch gebackenen Jungjägerinnen und –jägern, fand der Abend den gelungenen Abschluss des Ausbildungslehrgangs 2018/19. 

Die Prüfung bestanden haben folgenden Teilnehmer: Andrea Böwingloh, Christian Bombeck, Christian Brand, Leonard Brinkmeier, Maja Grauthoff, Marcel Grondorf, Kevin Grondorf, Hannes Kochjohann, Katja Kortemme, Nils Kulla, Frederic Leicht, Mario Lohmeier, Wolfgang Maier, Robert Mettenborg, Tim Niewöhner, Simone Paine, Maximilian Luca Rodax, Sebastian Rogge, Linus Rottkemper, Xaver Rottkemper, Manfred Siebert, Mattis Spexard.
  
     

         
Freudestrahlend stellten sich die erfolgreichen Jungjäger/innen mit ihren Ausbildern zum Foto vor dem Hubertusheim auf.

 

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Zum Jahresbericht 2018 bitte "hier klicken".
 
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Jungjägerkurs 2018/19 

Endspurt zur Jägerprüfung Ende April 2019

 

  Die Teilnehmer/innen des Jungjäger-Ausbildungskurs vor dem Hubertusheim der KJS Gütersloh e.V. mit Ausbildungsobmann
   Heinz-Jürgen Schulte (re.).
 
 

       

  Am 24. April beginnen die schriftlichen Prüfungen und umso…                 …intensiver wird der gesamte Prüfungsstoff noch Mal wiederholt. 

 

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Zum Jahresbericht 2017 bitte "hier klicken".
 
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Jungjägerkurs 2016/17 bedankt sich mit einem Lesesteinhaufen 

Eine besonders schöne und nachhaltige Idee für ein „Dankeschön“ an die KJS Gütersloh hatten die erfolgreichen Teilnehmer/innen des
Jungjägerausbildungsjahrgangs 2016/17.

Im Beisein von KJS-Ausbildungsobmann Christian Mellwig und den Vorstandsmitgliedern Ralf Reckmeyer und Heiner Rolf-Kiel übergab
am Sonntagnachmittag, dem 19. November, eine Abordnung der frisch gebackenen Jungjäger/innen der Kreisjägerschaft Gütersloh
einen sogenannten Lesesteinhaufen.

Lesesteinhaufen wurden seit Generationen aus sogenannten Lesesteinen aufgeschichtet, die bei der Bestellung der landwirtschaftlichen
Nutzflächen störten, besonders durch das Pflügen an die Oberfläche wanderten und daher von Hand abgesammelt (gelesen) wurden.
Diese Ablagerungen wurden platzsparend an den Rändern der Äcker, Wiesen und Wälder gebildet und zugleich als Abgrenzung der Flächen
genutzt. Lesesteinhaufen werden besonders gern von verschiedenen Spinnenarten, Käfern, Eidechsen, Hummeln und Wildbienen, aber auch
dem Mauswiesel als Biotop aufgesucht. In den Zwischenräumen der Steine finden sie Rückzugsräume und Schutz vor Feinden.

Wie Dr. Birgen Rothe , einer der erfolgreichen Kursteilnehmer erklärte, soll dieser Lesesteinhaufen als Habitat Pflanzen und Kleinstlebewesen
zukünftig eine Heimstatt bieten und ein Beitrag des Jungjägerkurses 2016/17 für praktizierten Tier- und Naturschutz sein. Ralf Reckmeyer,
KJS-Vorsitzender, bedankte sich bei den Jungjägern/innen für das Geschenk und betonte, dass dieser Lesesteinhaufen ein weiterer Beweis
dafür ist, dass Jagd und Naturschutz nicht zwangsweise Gegensätzlichkeit, sondern Gemeinsamkeit bedeutet. Nach dem offiziellen Teil tauschten
die Veranstaltungsteilnehmer bei selbst gebackenem Kuchen und heißen Kaffee ihre ersten Jagderlebnisse aus, die sie bei Ansitz- und Drückjagden,
an denen sie jetzt, mit dem Lösen ihres ersten Jahresjagdscheines, teilnehmen dürfen.

                                 
                                                 
Die frisch gebackenen Jungjäger/innen mit Obmann Christian Mellwig (r.)
                                                                           am Steinlesehaufen im Garten des Hubertusheims.

 

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Jägerprüfung 2017 erfolgreich absolviert

Zahl der Nachprüflinge lässt das anspruchsvolle Niveau der Prüfung erkennen 

Dass die Hürden, um den ersten Jagdschein lösen zu dürfen, nicht klein sind, wurde den 25 Kandidaten der diesjährigen
Jägerprüfung bei der Unteren Jagdbehörde des Kreises Gütersloh bewusst. Schon die Ausbildung, die seitens Mitglieder
der Kreisjägerschaft (KJS) Gütersloh durchgeführt wurde, hatte es in sich: seit November 2016 wurde mindestens zweimal
in der Woche zusammen gelernt, was für das Jägerdaseins wichtig ist. Dazu zählen z. B. die Wildtierkunde, Land- und Waldbau,
Naturschutz, Jagdtradition, Hege des Wildes, Wildbret-Hygiene, Hundewesen, Waffentechnik und –führung, Jagdrecht,
Sicherheitsbestimmungen und vieles mehr. In theoretischen und praktischen Einheiten, separaten Schießtrainings und Erkundungen
 im eigenen Lehrrevier wurden die Jagdscheinanwärter von den jeweiligen Spezialisten auf ihren Gebieten umfangreich ausgebildet.
Im April folgte dann die Jägerprüfung mit ihrem schriftlichen Teil, dem Nachweis der Schießfertigkeiten und der mündlich-praktischen
Prüfung. Der Jägerprüfungsausschuss um den neuen Vorsitzenden, Reinhard Hermelingmeier, stellte dabei fest, ob die erworbenen
Kenntnisse in den einzelnen Bereichen ausreichen, um den hohen Ansprüchen der Jagdpraxis zu genügen.
Während den schriftlichen
Teil noch alle 25 Teilnehmer – 4 Frauen und 21 Männer – bestanden haben, erreichten beim Schießen sowie in der mündlich-praktischen
Prüfung im ersten Anlauf nicht alle Kandidaten das Ziel: im Umgang mit den Kurz- oder Langwaffen und bei den Kenntnissen der heimischen
Tierarten waren während der Prüfung noch Lücken erkennbar. So erhielten nach der Erstprüfung Anfang Mai zunächst nur 10 Jungjäger ihr
Prüfungszeugnis und den Jägerbrief. Zum Glück gibt es aber die gesetzliche Vorgabe, dass jedem der durchgefallenen Kandidaten die Möglichkeit
gegeben ist, sich zur Nachprüfung im Herbst erneut anzumelden und seine Schwächen über den Sommer durch intensives Lernen und Üben,
tatkräftig erneut unterstützt durch die Ausbilder der KJS Gütersloh, abzubauen. Und so hieß es dann am Ende der Nachprüfung im September
für einen Großteil der Nachprüflinge ebenfalls „Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Jägerprüfung“. Auch ein Kandidat, der im Frühjahr
verletzungsbedingt nicht an der Schießprüfung teilnehmen konnte, durfte sich am Ende freuen. 2 Kandidaten traten nicht wieder zur Nachprüfung
an und 4 Personen blieben leider auch nach dieser Prüfung erfolglos.  

Diese haben nun zusammen mit anderen Interessierten die Möglichkeit, sich auf die Jägerprüfung im Jahre 2018 vorzubereiten.
Die KJS Gütersloh plant für den neuen Jungjägerkurs zunächst wieder einen Informationsabend im Hubertsheim am Moorweg in Rheda-Wiedenbrück.
Dieser findet am 14.11.2017 um 19 Uhr statt und bietet Einblicke und Informationen über die bevorstehende Ausbildungszeit.

                                   

                                
Die Einführung in die Beizjagd ist ebenfalls Teil des Kurses zur Vorbereitung auf die Jungjägerprüfung.

         

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Jungjäger-Ausbildungskurs 2016/17 - Zeugnisübergabe an erfolgreiche Prüfungsteilnehmer

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde erhielten am 10. Mai 2017 zehn erfolgreiche Teilnehmer des im vergangenen November
gestarteten Jungjäger-Ausbildungskurs am Hubertusheim in Rheda-Wiedenbrück ihre Prüfungszeugnisse. Bevor der Vorsitzende
der Kreisjägerschaft (KJS) Gütersloh Ralf- Reckmeyer die begehrten Dokumente aushändigte, stimmte zunächst einmal das
Jagdhornbläserkorps Stukenbrock unter der Leitung von Josef Broeker die Signale „Sammeln der Jäger“ und die „Begrüßung“ an.
Mit einigen kritischen Worten zum Endergebnis der dreiteiligen Prüfung (Schriftlich, Schießprüfung, Praktisch-mündliche) und dem
Hinweis, das gerade der Umgang mit der Waffe beherrscht werden muss, zog der Vorsitzende für die abgelaufene Prüfung ein
kritisches Fazit. Nicht umsonst gilt die Jägerprüfung als „Grünes Abitur“, d.h., sie ist schwer und darf nie unterschätzt werden.
Die Vorbereitung auf diese Prüfung setzt viel Fleiß, Ausdauer und Ernsthaftigkeit voraus. Und ein wenig Glück bei den Prüfungsfragen
gehört auch dazu.  

Die KJS Gütersloh bildete seit Ende November 2016 in abendlichen Kursen unter der Leitung von Christian Mellwig,
Obmann für die Jungjägerausbildung in der KJS, in den Bereichen: Kenntnis der Tierarten, Wildbiologie, Jagdbetrieb,
Land- und Waldbau, Waffenführung und –recht sowie Jagd-, Tier- und Naturschutzrecht aus. Ausbildungszentrum ist das im Jahr 2014
neu eingeweihte, vereinseigene Hubertusheim am Moorweg in Rheda-Wiedenbrück mit dem  angrenzenden Lehrrevier.
Die praktische Schießausbildung fand wie immer auf der Schießanlage „Butterpatt“ in Warendorf statt.  

Christian Mellwig beglückwünschte und bedankte sich bei allen Prüflingen für ihr Engagement und nannte in diesem
Zusammenhang auch ein paar interessante Zahlen. So wurden z. B. bei der Schießausbildung mit der Flinte 10.000
Schrotpatronen verbraucht und bei den Übungen mit der Büchse immerhin 3.500 Patronen. Zum Abschluss seiner
kleinen Ansprache lud er alle frischgebackenen Jungjäger zu einem gemütlichen Schießsport- und Grill-Event am
2. Juni 2017 auf den Schießstand Butterpatt in Warendorf ein. 

Anschließend erhielten alle erfolgreichen Lehrgangsteilnehmer aus den Händen von Ralf Reckmeyer, seinem
Stellvertreter Heiner Rolf-Kiel sowie dem Prüfungsausschussmitglied Carsten Engelbrecht Prüfungszeugnis und
Sachkundenachweis Naturschutz. Doch auch den Ausbildern wurde gedankt. Für ihre geleistete Arbeit erhielten diese
aus den Händen der frisch gebackenen Jungjäger Markus Merschmann und Martin Nordemann ebenfalls ein kleines
Dankeschön-Geschenk. Mit einem umfangreichen Grill- und Salatbuffet, zusammengestellt von den Jungjägern,
ging man nach dem offiziellen zum gemütlichen Teil des Abends über. Die KJS Gütersloh wünscht allen Jungjägern
für die bevorstehende Jagdsaison ein aufrichtiges „Waidmannsheil“.

 




                     
 
                                            Die erfolgreichen Absolventen der Jägerprüfung 2017
(v. l. n. r.): Dieter Reinkemeier, Niklas Budde, Markus Merschmann, Martin Nordemann,
                                  Timm Uhlemeyer, André Knies, Mark Kopietz, Timm Schulte, Dr. Birgen Rothe und Till Brinkmeier.

                       
 
             
      Sorgten mit Jagdsignalen für die musikalische                       Eltern, Freunde und Partner der erfolgreichen               Christian Mellwig bedankte sich bei allen, die maßgeblich
    
Einstimmung der Zeugnisübergabe. Das Jagdhornbläser-         Prüfungsteilnehmer wollten sich die Übergabe der         verantwortlich für die Durchführung des Ausbildungslehrgangs
    
korps Stukenbrock mit Korpsleiter Josef Broeker (ganz re.).     Zeugnisse nicht entgehen lassen.                                waren und gratulierte den neuen Jungjägern zur bestandenen                                                                                                                                                                             Prüfung.
                                                                                                                  

              
                



             
      Dieter Reinkemeier erhielt symbolisch für alle frisch-        Markus Merschmann und Martin Nordemann bei der            Die Jägertorte sorgte für den süßen Abschluss des
      gebackenen Jungjäger den Jägerschlag vom                   Übergabe der Dankeschön-Präsente an die Ausbilder          reichhaltigen Grill- und Salatbüffets.                
      KJS-Vorsitzenden Ralf Reckmeyer.                                 Christian Mellwig, Klaus Plaumann, Dieter Wortmeier                                                                          
                                                                                       und Gordon Frohne.                         
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      

 

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Zum Jahresbericht 2016 bitte "hier klicken".
 
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Jungjägerkurs 2016/17

25.03.2017 Einführung in das Jagdgebrauchshundewesen

„Jagd ohne Hund ist Schund!“ lautet ein altes Jägersprichwort. Und welche Bedeutung der treueste Begleiter des Jägers nicht nur für die praktische
Ausübung derJagd ausübt,das erfuhren die Teilnehmer/innen des Jungjägerausbildungskurses am
Samstag bei der Präsentation der verschiedenen
Jagdhunderassen am Hubertusheim durch den Obmann für das Jagdgebrauchshundewesen in der KJS Gütersloh, Josef Westermann. Es gibt wohl keine
Antwort in diesem Bereich der Jagd, den der bundesweit anerkannte Fachmann des JGHV nicht beantworten kann. Fast die gesamte Bandbreite der in
Deutschland hauptsächlich geführten Hunderassen wurden von ihren Hundeführern/innen auf der Obstbaumwiese am Hubertusheim präsentiert und
Josef Westermann führte die Lehrgangsteilnehmer in die Geheimnisse des Jagdhundewesens ein. Er referierte über die Charaktereigenschaften der
Hunde, ihre Vorlieben bzw. Spezialeinsatzgebiete und das Ausbildungswesen. Und über welch außergewöhnliche Fähigkeiten ausgebildete Jagdhunde
verfügen, demonstrierte er in Zusammena
rbeit mit seinen vielen Helferinnen und –helfern bei der Arbeit auf der künstlich angelegten Wildschleppe,
auf der die Hunde die Arbeit auf der Wundfährte vorführten. Ein Nachmittag, den die Lehrgangsteilnehmer wohl so schnell nicht vergessen werden.
Und bei dem einen oder anderen Prüfungsaspiranten wird sicherlich schon jetzt feststehen, welche Hunderasse er oder sie zukünftig führen wird.




                       
   

    Geballtes Fachwissen vom einem der Besten. Josef Westermann bei                       Das schlägt das Herz der Rüdemänner höher. Hier ein kleiner Teil der                 
    
der Hundepräsentation.                                                                                        in Deutschland gängigen Jagdhunderassen.
 
  
   Teil der Junghundeausbildung: Das Arbeiten mit der Schleppangel.
  
            
 
      Erfolgreich gearbeitet wurde die Wildschleppe von diesem Labrador…           
…der nach getaner Suchenarbeit seinem Führer das Kaninchen bringt. Klasse Job!
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Erstes Büchsenschießen auf dem Schießstand Butterpatt,
Warendorf

Im Rahmen ihrer Jungjägerausbildung versammelten sich die Lehrgangsteilnehmer am 27.01.2017 zum ersten Büchsenschieß-Training auf dem
Schießstand Butterpatt in Warendorf. Unter fachlicher Anleitung der Ausbilder Christian Mellwig und Klaus Plaumann wurden die Disziplinen
„Laufender Keiler“ und „Bockscheibe“ geschossen. Bevor es auf dem Schießstand ernst wurde, hatten die zukünftigen Jungjäger und Jägerinnen
von ihren Ausbildern im Hubertusheim per Trockentraining Anweisungen für das Verhalten im Ansitzbock und den Umgang mit der Waffe erhalten.
Hochkonzentriert gingen alle ans Werk und die Ergebnisse wurden, nach anfänglich doch etwas höherem Puls, immer besser. Der Anfang ist gemacht!




          
 
Konzentriert den Tipps und Anweisungen folgen…             …in Anschlag gehen, sauber mitziehen und ruhig             50 m entfernt und nur 2,5 Sek. Zeit, das bewegliche Ziel
                                                                                   abdrücken.                                                                  
zu treffen. Übung macht den Meister!
                                                                                                                                                                              
                                                                                                                                                                                 

          
   Klaus Plaumann hat alles im Blick.                               Bockscheibe 100 m, aufgelegt sitzend aus dem               …wenn Ruhe bewahrt und der Haltepunkt eingehalten wird,
                                                                                   Ansitzbock…                                                                  passt auch das Ergebnis
.
                                                                                                                                                                                 

   

 

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Jungjäger erfahren Wissenswertes über die Beizjagd

Im Rahmen ihrer Jungjägerausbildung bei der Kreisjägerschaft Gütersloh wurden die Teilnehmer am Ausbildungskurs 2016/17 in die Geheimnisse der Beizjagd, d. h. die Jagd mit Greifvögeln eingeweiht. Raimund Sprengkamp aus Bad Waldliesborn und Franz Ewers aus Rietberg hatten zur Einführung in diese Jagdart neben ihrem umfangreichen jagdpraktischem Wissen einen häufig zur Beizjagd eingesetzten Greifvogel mitgebracht. Beide präsentierten einen amerikanischen Wüstenbussard, auch Harris Hawk genannt. Neben dieser Greifvogelart kommen in Deutschland von den heimischen Greifvögeln der Habicht, Wanderfalke und Steinadler zum Einsatz. Die beiden erfahrenen Falkner beantworteten geduldig alle Fragen der Prüfungsaspiranten.


                        
              
Franz Ewers mit seinem Harris Hawk-Weibchen…                                                       …und Raimund Sprengkamp gaben Einblicke in eine facettenreiche Art der Jagd.

 

 
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